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Feuchtigkeitsspendend versus Feuchtigkeitseinschließend

Unsere Haut benötigt Feuchtigkeit und davon jede Menge! Deshalb cremen wir, ölen uns ein und layern viele Schichten Pflegeprodukte übereinander. Aber welche Produkte spenden überhaupt Feuchtigkeit, wie gelangt die Feuchtigkeit in die Haut und wie hält man sie am besten drin? Wir haben heute die wichtigsten Tipps und Tricks für durstige Haut zusammengestellt und verraten alles, was du wissen must, um deine Haut bis in die Tiefe zu durchfeuchten.

Wieso müssen wir unserer Haut Feuchtigkeit von außen zufügen?
Wir Menschen bestehen zu einem Großteil aus Wasser. Ohne Wasser würde unser ganzer Organismus nicht funktionieren, denn es ist Bestandteil des Blutes, reguliert die Körpertemperatur, ist ein wesentlicher Bestandteil von Zellen und Gewebe und hat noch viele weitere Aufgaben. Kurzum: Ohne Wasser kein Leben.
Auch unsere Haut enthält logischerweise Wasser, das zur natürlichen Barrierefunktion der Haut beiträgt. Diese Barriere schützt uns vor dem Austrocknen, vor UV Strahlung und anderen schädlichen äußeren Einflüssen. Wichtig für diese Barrierefunktion ist der sogenannte Natural Moisturizing Factor, kurz auch NMF genannt. Das ist ein Gemisch aus Aminosäuren, Harnstoff und anderen natürlichen Substanzen, die Wasser binden können und es dadurch in der Haut speichern. Sowohl die Konzentration, als auch die Zusammensetzung dieses Natural Moisturizing Factors, sowie anderer Systeme, die das Wasser in der Haut speichern, können durch verschiedenste Einflüsse gestört sein. Darunter gehören Umwelteinflüsse wie Kälte, Hitze und Stress, aber auch der natürliche Alterungsprozess der Haut. Die Folge ist oft eine gestörte Hautbarriere, die das Wasser nicht mehr richtig speichern kann. Die Haut trocknet aus, bildet Risse und Schuppen, kann jucken, sich röten oder gar entzünden.
Übrigens kann auch sehr fettige Haut eine Folge von zu wenig Feuchtigkeit sein, da die Haut versucht, den Feuchtigkeitsmangel mit einer erhöhten Talgproduktion auszugleichen.
So oder so benötigt die Haut immer Feuchtigkeit und wenn sie sie nicht selbst halten kann, muss man von außen nachhelfen.

Dehydrierte vs trockene Haut
Wie eben schon erwähnt, kann eine besonders ölige Haut ein Hinweis auf zu wenig Feuchtigkeit sein. Unabhängig vom Hauttyp handelt es sich bei dehydrierter Haut um einen Hautzustand. Mit dem Zufügen von Wasser lässt sich dieser Zustand relativ einfach wieder beheben. Trockener Haut hingegen fehlt es auch an Fetten/Ölen. Hierbei handelt es sich um einen Hauttyp, dessen äußeres Erscheinungsbild man mit den richtigen Produkten positiv beeinflussen kann, der jedoch genetisch bedingt, bzw meist über mehrere Jahre fix ist. Schwankungen aufgrund Hormonen etc sind hier immer möglich. Trockener Haut muss man also neben Feuchtigkeit auch unbedingt Okklusiva zufügen, die dabei helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Ohne diese schützende Schicht auf der Haut verdampft die Feuchtigkeit sehr schnell und gelangt nicht bis in die tieferen Hautschichten.

Welche Produkte wirken feuchtigkeitsspendend?
Produkte, die besonders viel Feuchtigkeit spenden, sind vor allem Toner, Essences und Seren, also Produkte die relativ weit vorne in der Pflegeroutine stehen. Der Grund dafür ist simpel: Zuerst wird der Haut die Feuchtigkeit zugefügt und später wird sie eingeschlossen. Deshalb macht es beispielsweise auch keinen Sinn, ein Gesichtsöl zu Beginn der Routine zu verwenden. Das wäre sogar eher kontraproduktiv, da der Ölfilm die Feuchtigkeit der weiteren Produkte am Eindringen hindert.
Wir sind große Fans der koreanischen 10 Steps Skincare Routine, bei der (mindestens) 10 Produkte verwendet und übereinander geschichtet werden. Für durstige Haut empfehlen wir besonders feuchtigkeitsspendende Toner, Essences und Seren. Ganz oben stehen hier Produkte mit Hyaluronsäure, wie die ITSSKIN Hyaluronic Acid Reihe. Toner, Emulsion und Serum, sowie auch die Cream spenden der Haut extrem viel Feuchtigkeit und sorgen für eine sichtbar prallere Haut. Hyaluronsäure in verschiedenen Molekülgrößen dringt unterschiedlich tief in die Haut ein und durchfeuchtet sie langanhaltend. Auch der ITSSKIN Power 10 Formula YE Effector mit Hefe- und Teeextrakten spendet trockener Haut besonders viel Feuchtigkeit, ebenso wie die Produkte aus der Frudia Avocado Reihe. Wichtige Aminosäuren und Panthenol kümmern sich effizient um den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und verhindern ein Austrocknen. Extrakte aus Tigergras und einem Jeju Green Komplex beruhigen irritierte Areale und pflegen sie gesund.

 

Welche Produkte halten die Feuchtigkeit in der Haut?

Die ersten Schritte der Pflegeroutine sollten der Haut Feuchtigkeit spenden und die letzten Schritte sollten diese Feuchtigkeit in der Haut halten. Deshalb ist es wichtig, dass diese letzten Schritte okklusiv sind. „Okklusiv“ bedeutet so viel wie „verschließend“ und im Fall von Hautpflege heißt das, dass eine okklusive Creme oder ein Öl eine Art Barriere auf der Haut bildet, die den transepidermalen Wasserverlust minimieren. Die Feuchtigkeit kann also schwerer verdunsten. Okklusive Cremes sind in ihrer Textur schwerer, also keine Gel-Cremes und wirken auf den ersten Blick etwas „fettig“. Bewährte Inhaltsstoffe sind hier zum Beispiel bestimmte Silikone und Öle. Vor allem bei trockener Haut, der es auch an Ölen und Fetten fehlt, sind okklusive Cremes oder ein Öl zum Abschluss der Pflegeroutine ein absolutes Muss. Öliger Haut, der es nur an Feuchtigkeit fehlt, nicht jedoch an Fetten, genügt meist auch eine etwas leichtere Creme, die aber trotzdem die Feuchtigkeit einschließen sollte. Generell gilt: Je trockener die Haut, also je weniger Sebum sie selbst produziert, desto mehr Okklusiva sollte die Pflege enthalten.

Bei trockener Haut empfehlen wir zum Beispiel das HUXLEY Oil ; Light and More. Das ist ein leichtes Gesichtsöl aus Kaktusfeigenkernöl und anderen natürlichen Pflanzenölen, das die Haut mit seiner seidig zarten Textur mit viel Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt. Das Öl revitalisiert die Haut und schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen. Außerdem schließt es die vorher mit Toner, Essence und Serum zugefügte Feuchtigkeit in der Haut ein. Wem eine Creme statt eines Öls lieber ist, der sollte die MISSHA Time Revolution Red Algae Revitalizing Cream unbedingt mal ausprobieren. Die Creme kräftigt die Haut mit purer antioxidativer Energie aus Irish Moss Rotalgen. Nano Liposom-Ceramide, die der Hautstruktur sehr ähnlich sind, versorgen die Haut bis in die Tiefe mit nachhaltiger Feuchtigkeit. Die Creme formt einen Feuchtigkeits-Schutzschild und hilft der Haut, Feuchtigkeit für lange Zeit zu speichern. Fermentiertes Aspergillus Biowasser schützt die Haut vor schädlichen äußeren Einflüssen und hält sie gesund.

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